Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Oldenburg
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Tagebuch der Koko-Fahrt nach Helgoland 24. Juni bis 1. Juli 2017

Samstag, 24. Juni 2017

Unser erster Tag auf Helgoland

Um 8 Uhr ging es los: Nachdem das Gepäck verladen und alle Eltern verabschiedet wurden starteten die Busse ihren Weg nach Cuxhaven! Acht Tage sollen nun die Konfirmanden mit den Teamern und Leitern auf Helgoland verbringen. Im Anschluss an die Busfahrt stiegen wir auf unser nächstes Reisegefährt um, das uns schnell auf die Hochseeinsel bringen würde: Der Katamaran. Die Fahrt verbrachten wir mit ordentlich Seegang auf unseren Sitzplätzen oder auf dem kleinen Außendeck des Schiffes.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Nach einem kleinen Fußmarsch zu unserer Jugendherberge konnten wir endlich unsere Zimmer beziehen und freuten uns über den festen Boden unter den Füßen. Danach folgten Kennlernspiele, Regeln und organisatorische Dinge.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Hungrig ging es dann in den Essenssaal, wo schon ein warmes Abendessen auf uns wartete und voll und ganz von uns verspeist wurde. Dann ging es endlich in die erste HOLK-Arbeitsphase! Müde aber auch gespannt gingen die Konfis in die Homegroups und kamen dann zur Besprechung zurück in unseren Gruppenraum.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Den Tag beendeten wir mit unserer traditionellen Abendandacht, worauf wir erledigt in die Betten fielen.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Sonntag, 25. Juni 2017

Heute feierten zwei von uns Geburtstag. Das war den ganzen Tag über Anlass zur Freude über diese lieben Menschen!

Unser gemeinsamer Tag begann um 8.15 Uhr mit der Andacht im Plenum, nach dem Frühstück versammelten wir uns wieder dort und schauten den Film, in dem der Engel HOLK dem Jungen Paul begegnet. Damit wurden wir in das Thema Leistung und Gerechtigkeit eingeführt.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Heute begann dann auch die intensive Arbeit in den Homegroups. Inzwischen sind alle mit ihren Gruppenräumen vertraut und alle kennen sich in den Kleingruppen.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Die Pausen bieten immer wieder Gelegenheit zum Gang an den Strand oder zu sportlicher Betätigung.

 Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Am Ende des Tages schauten wir die Rollenspiele, die die Homegroups erarbeitet hatten und versuchten die Inhalte, die im Schauspiel dargestellt wurden, in Worte zu fassen. Wir diskutierten dabei Aussagen, die allgemein gültig sind, wie zum Beispiel, dass es letztendlich wichtiger ist, ein guter Mensch zu werden, als (nur) ein guter Schüler zu sein.

Das Wetter war heute erstaunlich gut. Trotz des starken Windes gab es viel Sonne und kurz vor Mitternacht immer noch dieses Sonnenuntergangsszenario (fotografiert aus unserm Speisesaal):

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Montag, 26. Juni 2017

Müde Gesichter, der ein oder andere Gähner – der Tag begann wieder früh mit einer Andacht um 8:15 Uhr.

Das Frühstück im Anschluss – mit Meerblick – stärkte uns und legte eine gute Grundlage für den vollgepackten Tag.

Im Plenum versammelt lernten wir die Figuren Toni und Alex kennen und wurden in das Thema Liebe und Vertrauen eingeführt. Intensiver kamen wir dann in den Homegroups ins Gespräch. Wir haben selbst ein Vertrauensspiel gespielt, wodurch die Homegroups sich auch noch besser zusammengefunden haben.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Die Mittagspause hatte der Großteil genutzt, um zur Düne zu fahren, Robben zu beobachten und zu schwimmen.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Mit Salzwasser in den Augen und dem ein oder anderen rot bzw. braun verfärbtem Gesicht ging es an die Gestaltung der „Liebesräume“, wo die Konfis einen Raum zu dem Thema „Liebe ist, wenn...“ gestaltet haben. Nach einer intensiven Auswertung in den „Liebesraum“ Gruppen und einem leckeren Abendessen begann auch schon das große Chaos. Wir haben eine Chaosrallye – ein großes Brettspiel – mit der gesamten Gruppe gespielt und haben eine sehr ehrgeizige Seite der Konfis kennengelernt J

Mit den gewonnen Lollis und Gummibärchen im Mund feierten wir zum Tagesabschluss zusammen Andacht.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Fix und Fertig von der Seeluft, der intensiven Sonne und dem prallgefüllten Tag grüßen alle Konfis!

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Dienstag, 27. Juni 2017

Dienstag Bericht Gedicht

Geweckt worden,
mühsam aufgestanden,
Andacht gehalten,
Essen gegessen,
Lieder gesungen,
Streit gesehen,
Umrisse gefüllt,
über mich selbst nachgedacht,
Kartoffelpüree verputzt,
Pause genutzt,
schwimmen gegangen,
Robben gesehen,
im Haus abgehangen,
Schokki gekauft,
Vogelgeschnatter,
Teamergeplapper,
Tücher bemalt,
Bibelwortegewählt,
Nudeln verspeist,
mit Konfis erzählt,
Kartengeschrieben,
Schätzchen geschätzt,
zur Ruhe gekommen,
Freiheit genommen,
im Sonnenuntergangen gesungen –
der Tag war gelungen!

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Mittwoch, 28. Juni 2017

Der Wind hat gedreht und bringt schlechtes Wetter auf die Insel. Immer wieder gab es kräftige Schauer, die von heftigen Böen begleitet wurden. Sogar die Seebäderschiffe suchten Schutz und gingen zwischen der Insel und der vorgelagerten Düne auf Reede, um die Tagestouristen auszubooten.

Am Vormittag arbeiteten wir zum Thema das Böse, in unserem HOLK-Projekt an der Figur „Nina“ aufgezeigt. Eine unserer Definitionen „Böse ist...“ war kurz und knackig:

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Der guten Stimmung konnte der Regen aber nichts anhaben. In der Mittagspause hatten die Teamer ein abwechslungsreiches Kreativ-Programm zusammengestellt, so dass Langeweile keine Chance hatte.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Von oben sieht man wie schön die Jugendherberge auch bei weniger gutem Wetter liegt und wie direkt wir Meer und Wind wahrnehmen können.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Am Nachmittag drehten die Homegroups kleine Filme, die am Abend auf einer großen Gala präsentiert wurden.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Auch wenn der ganz große Glamour trotz technischer Tücken ausblieb – durch das Improvisationstalent der Teamer und die Geduld der Konfis wurde es ein fröhlicher Oscar-Abend mit spektakulären Filmen.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Heute war ein emotionaler und schöner Tag zum Thema „Trost“. Nach dem Frühstück und dem einleitenden Singen bereiteten wir uns auf die Homegroup-Phasen vor, indem wir den Film über „Mara“ gesehen haben. Die Konfis sollten sich in „Maras“ Lage versetzen und ihre Gefühle mit Smileys darstellen. Später haben wir anhand der Elia-Geschichte (1. Kön. 19,3-8) den Prozess des Tröstens erarbeitet und überlegt, wie man „Mara“ trösten kann.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Nach einer langen Mittagspause begann der emotionale Teil des Tages. Die Konfis schrieben schwere Erlebnisse ihres Lebens auf schwarzes Papier, sodass niemand sie lesen konnte und verbrannten sie dann symbolisch.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Wir Teamer haben den Konfis viel Zeit, Freiraum und Unterstützung gegeben, die sie gerne angenommen haben.

Für die Abendandacht haben die Homegroups Hoffnungsbilder gemacht und „Kerzenständer“ angefertigt, auf die sie ihre Gebetsanliegen geschrieben haben. Während der Andacht war eine besinnliche Stimmung.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Danach sind viele von uns in kleinen Grüppchen an den Strand gegangen und haben sich gegenseitig getröstet. Zum Glück hat das Wetter den ganzen Tag über mitgespielt.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Freitag, 30. Juni 2017

Heute war das Wetter scheußlich: viel Wind und Dauerregen. Wir haben das Programm so umgebaut, dass es dennoch ein schöner Tag wurde. Am Vormittag und dem frühen Nachmittag beschäftigten wir uns mit der letzten Person aus dem HOLK-Projekt: Niklas, den alle nur „Schmidt“ nennen. Über seine Arbeitssituation als Aushilfe in einem Kiosk kamen wir ins Gespräch über Arbeits- und Produktionsbedingungen. Wir haben in Groß- und Kleigruppen gearbeitet, das eigene Konsumverhalten hinterfragt und „Labels“ für faire Produkte entworfen.

Koko-Fahrt Helgoland; Bild: R. Hennings

Koko-Fahrt Helgoland; Bild: R. Hennings 

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild: R. Hennings 

Am Nachmittag bereiteten wir alle einen ZDF-Abend vor (ZDF heißt hier „zeig deine Fähigkeiten“). Es war erstaunlich was Teamer und Konfis mitbringen, sich trauen vorzuführen und welchen Spaß wir dabei hatten. Nach einem kurzen Abendsegen startete die Konfi-Disco, die gut besucht war.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild: R. Hennings

Jetzt kehrt langsam Ruhe ein, in den Zimmern wird noch geredet. Die Eindrücke dieses gelungenen Tages müssen noch verarbeitet werden...

Samstag, 1. Juli 2017

Der letzte Tag. Nach der Andacht und dem Frühstück galt es Zimmer aufzuräumen und zu packen. Alles musste bis 10 Uhr fertig sein. Dann verabschiedeten wir den Engel HOLK, der uns durch die Woche begleitet hatte. Jede der vorgestellten Personen sagte in einer kurzen Spielszene „Auf Wiedersehen“ zu dem Engel und sagte noch einmal wozu er/sie Gott braucht.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Dann schrieben die Konfis einen Brief an sich selbst, der im Herbst zugestellt wird und schrieben auf, wozu sie ganz persönlich Gott brauchen.

Im Feedback in den Homegroups gaben sich Teamer und Konfis gegenseitig einen „warmen Rücken“ d.h. sie schrieben auf welche guten Erfahrungen sie miteinander gemacht haben. Das nahmen alle mit nach Hause.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Nach dem Mittagessen schein pünktlich die Sonne und wir konnten unser großes Geländespiel spielen, in dem zahlreiche Märchenfiguren mitspielten.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Um 15.45 besteigen wir den Katamaran, der uns schnell und sicher wieder nach Hause brachte.

Koko-Fahrt Helgoland 2017; Bild R. Hennings

Nach der Busfahrt fielen wir alle unseren Familien in die Arme und freuten uns, dass wir eine so schöne und gesegnete Zeit miteinander verbracht haben.